1.000 Sonnenbrillen als Teil einer großen Zeichnung

vor 2 Monaten

Schwarze kurvig fortlaufende Linien auf weißem Hintergrund, ein wildes Durcheinander aus Buchstaben und Gesichtern – Shantell Martins ist bekannt dafür ihre auffälligen Designs auf alles zu malen.

Neben Möbel, Wänden, Kleidung und sogar ihrem eigenen Körper, gehören nun auch Sonnenbrillen dazu. Zusammen mit der italienischen Brand Max Mara und dem Brillenhersteller Safilo designte die 36-jährige britische Künstlerin mit Wohnsitz in New York die limitierte Sonnenbrillenkollektion „Prism in Motion“, die seit Anfang März in den Max Mara Boutiquen, übers Internet und in ausgewählten Optikerfilialen erhältlich ist.

Schwarze Zeichnungen auf einer großen weißen Brillenfassung im klassischen Cat-Eye-Look. „Sie sehen toll aus, fühlen sich toll an und sind extrem komfortabel und tragbar“, sagt Martin. Limitiert wurde die Kollektion auf 1.000 Exemplare. Die Zeichnungen auf den einzelnen Sonnenbrillen mögen willkürlich aussehen, sind jedoch Fragmente einer großen Zeichnung von Martin. „Es ging nicht darum meine Linien auf die Fassungen zu quetschen. Es ging darum, dass die Fassungen Teil eines größeren Bildes sind,“ so Martin. Ihre Zeichnungen sind ihre eigenen Bewusstseinsströme, die die Künstlerin mit speziell hergestellten Zeichenutensilien auf die gewünschten Objekte bringt.

Zurzeit konzentriert Martin sich in ihrer Arbeit auf die Themen Transparenz, Identität und Erfahrung. Ihre Werke sind eine „Reflektion des sich immer weiter verändernden Raums und der Zeit“. So auch bei den Sonnenbrillen. „Sie werden von Leuten auf der ganzen Welt getragen. Die Sonnenbrillen wechseln somit immer wieder den Ort und reflektieren Fragmente eines Ganzen“.

Beitrag: Margarita Dreiling
Bilder: PR

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