5 Tipps wie wir die Umwelt sofort mehr schonen können!

vor 1 Woche

Die Woche stand im Zeichen inspirierender Frauen, die sich dem Schutz der Umwelt verschrieben haben. Man muss nicht immer gleich Berge versetzen wollen – doch können wir alle ein klein wenig für eine bessere Welt tun – und zwar noch heute. Hier unsere Tipps:

Wir können es ja eigentlich nur falsch machen – das iPhone, den Coffee to go auf dem Weg zur Arbeit, ans andere Ende der Welt reisen, Fleisch essen oder Online-Shopping – hinter all diesen Dingen stecken immer auch Verlierer – seien es Menschen, Meere oder Tiere. Der Gedanke kann überfordern und deprimieren und man möchte am liebsten von all dem, im wohlbehüteten Westen, über die Auswirkungen seines Konsumverhaltens nichts wissen. Doch können wir uns das erlauben? Der Living Planet Report des WWF Deutschland belegt, dass wir bis zum Jahr 2030 einen zweiten Planeten bräuchten, um unseren Bedarf an Nahrung, Wasser und Energie zu decken.

Den Kopf in den Sand stecken ist folglich keine Lösung. Man muss auch nicht an allen Stellen gleichzeitig schrauben. Wir können die Dinge tun, die uns leichter fallen als andere. Du liebst Fleisch? Gut, aber dann schaue doch den Verzehr zu reduzieren und dir dafür ein gutes Stück vom Bio-Bauernhof zu gönnen. Auch wer Mode liebt, muss nicht verzichten, doch kann aufs Label gucken oder die Produktionsbedingungen nachschauen. Oder eben mal Urlaub mit der Bahn, anstatt mit Easyjet. Wer allein auf Strohhalme verzichtet trägt dazu bei, dass weniger Plastik im Umlauf ist. Wir meinen immer, das alles bringt nichts, aber es sind die kleinen Dinge, für die wir unser Bewusstsein schärfen können, um unseren Co2-Fußabdruck zu verkleinern.

1.) Abschalten statt Stand-by

Laptop, Handy oder Fernseher – gerne lassen wir ungenutzte Ladekabel und Geräte in den Steckdosen, ohne sie gerade zu gebrauchen. Einfach mal den Stecker ziehen spart nicht nur Energie, sondern auch eine Menge Geld.

2.) regional und saisonal 

Es ist zwar toll, rund um das Jahr alles an Obst und Gemüsesorten im Supermarkt zu finden, doch die enormen Transportwege bedeuten auch einen  hohen Ausstoß an Treibhausgasen. Da hilft eine kleine Lektion in Gemüse- und Obstkunde mit einem Saisonkalender. Wer sich diesen an den Kühlschrank hängt, weiß zu welcher Jahreszeit es welche Sorten in regionaler Umgebung gibt und isst mit weniger Schuldgefühlen.

Warum Avocado und andere Superfoods echte Umweltkiller sind zeigt dieser Beitrag vom Weltspiegel.

3.) Leitungswasser trinken

Leitungswasser hat in Deutschland eine sehr gute Qualität und muss nicht über weite Strecken transportiert werden. Ohnehin, wissen wir wie schädlich Plastikflaschen für die Umwelt sind und auch Glasflaschen brauchen viel Energie, da sie im Transport viel schwerer sind. Wenn man sein Wasser mit Kohlensäure mag, greift man am besten zu einem Trinkwassersprudler.

4.) Reiseziele mit Bedacht auswählen

So hilfreich wie der Tourismus in manchen Gebieten für die Einheimischen ist, so zerstörerisch kann auch sein Ausmaß sein. Viele Reiseziele (Mallorca, Kapstadt, Bali…) leiden unter Wasserknappheit. Reserven werden in der Hochsaison vom Tourismus dann auch noch gnadenlos strapaziert, das es zu schlimmen Konflikten kommen kann. Am besten stellt man sich also vor jedem Urlaub die Frage: Können Einheimische von mir profitieren?

5.) Kosmetik ohne Tierversuche

Die Auswahl an Naturkosmetik ist in den letzten Jahren enorm gestiegen. Auch in herkömmlichen Drogerien gibt es preiswerte Varianten (Weleda, Dr. Bronner’s, Sante, Lavera Naturkosmetik oder Nonique, I+M), die frei von Erdöl ist. Außerdem ist es wichtig einen Blick darauf zu haben, dass Mascara, Make-Up und Co. nicht an Tieren getestet wurden. Eine Liste von tierversuchsfreien Produkten und Marken wird regelmäßig von Peta veröffentlicht.

 

Beitrag: Miriam Galler

Bilder: Charles Deluvio

 

 

 

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