Ausstellungstipp: Ara Güler „Das Auge Istanbuls – Retrospektive 1950 bis 2005“

vor 3 Jahren

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Ara Güler ist einer der bedeutendsten Fotojournalisten des 20. Jahrhunderts.

Das Willy-Brandt-Haus in Berlin widmet dem Fotografen eine große Retrospektive mit Fotografien von 1950 bis 2005. Die Ausstellung ist eine Hommage an Ara Gülers große Liebe – das alte Istanbul der 50er und 60er Jahre.

Inzwischen ist der der armenisch-türkische Fotograf 86 Jahre alt. Er wurde mit unzähligen Preisen ausgezeichnet und zählt zu den wichtigsten Vertretern der Türkei – eine lebende Legende. Güler gehört zum Kreis der Magnum-Fotografen, fotografierte große Persönlichkeiten wie Alfred Hitchcock, Salvador Dalí, Picasso und Maria Callas und arbeitete für Magazine wie Time-Life, Paris-Match und Der Stern.

Begleitet von seiner Leica umreiste Ara Güler die Welt und hielt seine Impressionen in Schwarz-Weiß-Fotografien fest. Seine große Liebe aber ist seit jeher seine Heimatstadt Istanbul. Seine Bilder sind authentisch und nostalgisch – sie berühren uns, regen zum Nachdenken an. Er portraitierte die Stadt, ihre Menschen und deren Alltag. Die Aufnahmen dokumentieren die Realität – die Lebenssituation – wie sie damals war, unverfälscht und ehrlich.

Ausstellung „Das Auge Istanbuls – Retrospektive 1950 bis 2005“ vom 16. Oktober bis 15. Januar 2015, im Willy-Brandt-Haus Berlin.

Beitrag: Alina Amato

Fotos:
1. © Ara Güler, Istanbul, 1958
2. © Ara Güler, Pablo Picasso, 1971
3. © Ara Güler, Fischer, Istanbul, 1950
4. © Ara Güler, Istanbul, 1954
5. © Ara Güler, Istanbul, 1958
6. © Ara Güler, Galatabrücke, Istanbul, 1954
7. © Ara Güler, Maria Callas, 1957

 

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