DIE FRÄULEIN-FOTOGRAFIN DER WOCHE: Lara Alegre

vor 4 Jahren

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Jede Woche stellen wir an dieser Stelle eine junge Fotografin vor, die Talent, Hingabe und das Zeug zum Fräulein besitzt. Diese Woche: Lara Alegre.

Es muss wahninnig Still sein an diesem Ort. Wenige, ausgesuchte Töne verwendet Lara Alegre auch in ihrer Bildsprache: Sie fotografierte Norwegen so, dass man es fast hören kann. Die Luft ist beißend klar, der Blick weit und nur wenige rote Akzente schneiden in das knirschende Milchweiß der Landschaft. So entstehen Fotografien, die komponiert sind, wie konkrete Malerei: Farben und Formen ästhetisch präzise komponiert.

Passend zu unserer Themenwoche Heimat haben wir ihre Serie „Nobody is Nowhere“ ausgewählt, denn die Formen der Umgebung, ihr Geruch und das Gefühl, wenn man sie begeht, hat maßgeblich mit dem zu tun, was wir vermissen, wenn wir längst die Heimat verlassen haben, um in den Städten zu arbeiten: Heimweh.

Die Fotografin kommt zwar nicht aus Norwegen, sondern aus Barcelona, aber sie lebte eine Zeit lang im kalten Gegenstück ihrer spanischen Heimat. Außer Landschaftsaufnahmen fotografiert die achtundzwanzigjährige Lara Alegre für verschiedene Zeitschriften wie Material Girl, Vanidad, New York Magazine, Intern und für verschiedene Modefirmen. Heute lebt sie in Berlin und sagt von sich: „Es hat alles als Hobby angefangen, und mit der Zeit ist es wichtiger geworden. Jetzt kann ich mir mein Leben ohne Fotografie nicht mehr vorstellen!“ Ihre Norwegen-Serie ist aktuell als Buch erschienen. 

Lara Alegre

Lara Alegre

Alle Bildrechte: Lara Alegre

Beitrag: Maja Hoock

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