Die letzte Kriegerin

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Jetzt in der Fräulein: M.I.A.!

Mathangi „Maya“ Arulpragasam aka M.I.A. hat eine ganz schön große Klappe. Was völlig ok ist, weil sie auch viel zu sagen und sich radikal als politische Künstlerin positioniert hat. Ein Gespräch über schlechte Ratschläge von falschen Freunden, den Kapitalismus und ihren Song Borders, der die europäische Flüchtlingskrise thematisiert.

Vor kurzem ist dein neues Album AIM erschienen, darauf findet sich der Song Borders, der radikal die europäische Flüchtlingskrise thematisiert. Du singst we-dom the keydom to life. Kann Musik und Kreativität wirklich dazu beitragen, dass die Menschen zusammenrücken?
M.I.A.:
Ich denke Kreativität ist ein Aspekt des Ganzen. Aber wie eine Gesellschaft mit Flüchtlingen umgeht und wie sich Flüchtlinge in einer Gesellschaft assimilieren, das ist sehr ortsspezifisch und kulturabhängig. Als ich nach England kam, wurde mir gesagt, dass eine gesunde Wirtschaft die Lösung aller Probleme sei.

Warum meinst du, hat dein Song Borders so polarisiert?
Viele Amerikaner glauben noch immer, dass es keine Welt außerhalb der USA gibt. Sie blenden Konflikte einfach aus. Darum hat Donald Trump so einen Erfolg. Ich habe die Amerikaner provoziert, weil ich sie mit verdammt realen Problemen konfrontiert habe. Mittlerweile werde ich vom FBI beleuchtet und bekomme kein Visum mehr. In Deutschland ist das anders.

Das komplette Interview mit M.I.A. von Julia Deutsch findet ihr in der aktuellen Fräulein.

Fotos: Maxim Ballesteros

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