DIY: Leinsamen-Leave-In Conditioner für Locken

vor 2 Monaten

Egal ob Afro, Korkenzieher, Krause oder leichte Welle – Locken wollen gepflegt sein. Um die Lockentextur beizubehalten und deine Haare außerdem mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen, solltest du es mal mit Leinsamen probieren.

Locken benötigen Halt und Feuchtigkeit. Jede Menge Feuchtigkeit. Und das am besten auf natürlicher Basis. Leave-In Conditioner sind eine sehr gute Möglichkeit, um das Haar mit genügend Nährstoffen zu versorgen, da sie nicht ausgewaschen werden und das Haar so genügend Zeit, um sich zu regenerieren. Leinsamen sind hierfür besonders gut geeignet, da sie voller gesundheitsfördernder Inhaltsstoffe, wie unter anderem Omega-3-Fettsäuren, B-Vitamine, Folsäure und Spurenelemente stecken. So ist diese Rezeptur eine wirklich effektive Alternative zu herkömmlichen Leave-In Conditionern und Stylingprodukten.

Den Leave-In Conditioner einfach nach dem Waschen (oder Befeuchten) ins handtuchtrockene Haar geben, die Locken wie gewohnt stylen, Luft trocknen lassen oder Föhnen – et voilà!

Zutaten:

40 g Leinsamen

250 ml Wasser (optional destilliertes Wasser, das macht das Produkt haltbarer)

2 Esslöffel Olivenöl

1 Teelöffel Vitamin E Öl, um den Conditioner haltbar zu machen (optional)

5 Tropfen ätherisches Öl, z.B. Teebaum- oder Lavendelöl (optional)

5 Tropfen Seidenproteine (optional)

 

Außerdem:

Kochtopf

Feines Sieb

Glas mit Deckel

 

Und so geht’s:

Das Wasser aufkochen, Leinsamen hinzugeben und unter ständigem Rühren warten, bis das Ganze eine dickflüssige Konsistenz erhält. Das Leinsamengel etwas abkühlen lassen und durch das Sieb geben. Anschließend nach Belieben Öle hinzugeben.

Wenn alles vermengt und abgekühlt ist, einfach in ein Glas oder anderes Behältnis (z.B. eine alte Shampooflasche) geben.

Der Leave-In Conditioner ist im Kühlschrank drei bis vier Tage haltbar, kann aber auch bis zu zwei Monaten im Gefrierschrank aufbewahrt werden.

By the way lassen sich die Leinsamen problemlos mehrfach verwenden, sodass du hiermit weniger Müll produzierst. Einfach erneut aufkochen und die gesiebten Leinsamen anschließend auch ruhig mit in’s Müsli geben!

 

Bild: Graham Hunt/Unsplash

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