Be a mom, be a woman

vor 6 Monaten

Wir alle sind stark, wild, sanft und weiblich – immer.

 

Eine Frau zu sein ist toll, keine Frage! Dennoch wird man in gewissen Lebensphasen oft in Sparten gesteckt, die einen von der „normalen Frau“ trennen.

Sobald der Satz: „Ich bin schwanger“ fällt, wird man von Freunden und Familie mit super tollen Läden, in denen man super tolle Umstandsmode kaufen kann, beraten. Aber mal ehrlich – Umstandsmode? Alleine der Begriff klingt schon alles andere als „fashionable“. Dann surft man auf unterschiedlichen Seiten nach cooler Mode und findet sich oftmals in einer extra Sparte unter „Maternity“ wieder.

Damit „schwanger sein“ auch beim Shoppen Spaß macht hat das junge Label WOMOM – gegründet von den vier Freundinnen Kerstin Rothkopf, Annette Granados Hughes, Tatjana Peco und Sophie Rolf –  unter dem Motto „be a mom, be a woman“ eine eigene Linie herausgebracht, die Mütter wie Nichtmütter gleichermaßen tragen können. Die Designs greifen typische „Muttithemen“ stylisch und minimalistisch auf – tired eyes, Brüste oder Muttermilch findet man auf Shirts, Sweatshirts, Taschen, Schmuck, Postkarten, Plakaten, und Notizbüchern.

„Gib mir 8 Stunden Schlaf in 3 Stunden.“

Die Ideen sammeln die vier Frauen aus Alltagssituationen und Erfahrungen – den „every day situations“. Meetings, Ideenfindungen und andere Dinge finden meist in dem „4-Frauen-Büro“ aka WhatsApp statt. Was erstmal komisch klingt funktioniert aber gerade als Mamis und mit der Distanz untereinander, so am besten.

Mit WOMOM wollen sie vor allem erreichen, dass die Trennung von Mutter- und Frau-sein wieder aufgehoben wird. Als schwangere Frau oder Mutter passiert es leider oft, dass man von der Gesellschaft anders wahrgenommen, behandelt und/oder in Schubladen gesteckt wird. Sie wollen zeigen, dass Frau in jeder Lebenssituation Frau bleibt. Sie wollen nicht nur Fashion-Pieces herausbringen, sondern mit den Prints auch etwas bewegen, wach rütteln und aufmerksam machen. Sie wollen zeigen, dass vermeintliche Mutter-Themen alle Frauen betreffen. Und mit Humor funktioniert das am besten. Unisex war gestern – „uniwoman“ ist ein Begriff, den WOMOM gerne im Zusammenhang mit dem Label verwendet.Wir machen Mode, die jede Frau tragen kann und wollen der Spaltung, die von der Fashion-Industrie heimlich gemacht wurde, entgegen wirken. Unisex wird ja mittlerweile von der Modewelt gefeiert, vielleicht ja auch bald uniwoman?“, so Kerstin, Mitgründerin und Art Direktorin des Labels.

 

Bilder: PR

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