Filmtipp: Jackie

vor 6 Monaten

Jeder kennt die Geschichte von dem Attentat auf John F. Kennedy. Jedoch nicht aus der Sicht seiner Ehefrau – bis jetzt.

22. November 1963 – John F. Kennedy wird während einer Parade in Dallas, Texas, durch mehrere Schüsse eines Snipers erschossen. Seine Frau Jackie Kennedy sitzt direkt neben ihm im offenen Wagen, als sich diese amerikanische Tragödie abspielt.

Der Film Jackie von Regisseur und Produzent Pablo Larraín, erzählt die Geschichte nun aus ihrer Sicht. Er zeigt, wie die damals erst 34-Jährige Frau die Ereignisse der ersten zwei Wochen nach dem Tod ihres Mannes durchlebt: Die Ernennung eines neuen Präsidenten, den Umgang mit ihren zwei Kindern, den Auszug aus dem Weißen Haus und die Planung der Beerdigung. Denn selbst in ihrem tiefsten Leid war ihr eins klar: Die Menschen müssen sich an ihren Mann erinnern. Mit einer imposanten Trauerfeier schaffte sie es, John F. Kennedy zu einer Legende zu machen. Und wurde ganz nebenbei selbst zur Ikone.

Jacqueline Kennedy gehörte zu den meist fotografierten Frauen des 20. Jahrhunderts. Das erste, was mit ihrem Namen in Verbindung gebracht wird, ist ihr außerordentliches Gespür für Stil und Eleganz. Die kultivierte Präsidentengattin war, auch weit über die Grenzen des Landes, bekannt. Trotzdem umgibt sie ein Mysterium. Bis heute weiß man wenig von der eher introvertierten und undurchdringlichen Frau.

Natalie Portman verkörpert die junge Kennedy in Jackie so authentisch, dass ihr gute Chancen auf einen Oscar vorhergesagt werden. Immer an ihrer Seite sind Peter Sarsgaard, der die Rolle des jüngeren Bruders des Präsidenten, Bobby Kennedy, verkörpert. Und Greta Gerwig, in der Rolle der persönlichen Assistentin Nancy Tuckerman.

Der Film kommt am 26. Januar in die deutschen Kinos.

Beitrag: Pia Ahlert
Fotos: © TOBIS Film GmbH

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