Veranstaltungstipp: Hildur Guðnadóttir (múm) in Berlin

vor 6 Jahren

Unendliche Weite, sprudelnde Gejzire – und fabelhafte Musik. Heute Abend (24.11.) spielt die isländische Cellistin Hildur Guðnadóttir, die man auch zusammen mit múm und Hauschka kennt, in der Volksbühne Berlin. Wir empfehlen den spontanen Besuch.

Ich war noch nie in Island aber in meiner Vorstellung ist es dort wunderschön. Das muss auch an der traumhaften Musik liegen, die dort herkommt. Die isländische Musikszene ist reich, fast alle machen Musik. Weil das Land so klein ist, kennt jeder jeden über zwei bis drei Ecken. Und weil sich alle kennen und jeder Musik macht, mischt wohl fast jeder Isländer in mehreren musikalischen Projekten mit. Gäbe es einen Filter, der über das Scannen der Landkarte, Töne und Harmonien in Farbskalen sichtbar machen würde – Island würde strahlen und sprudeln vor Farbigkeit.

So kommt es, dass auch die Cellistin, Komponistin und Sängerin Hildur Guðnadóttir nicht nur mit múm und dem Pianisten Hauschka sondern auch mit den schwedischen Elektropop-Vorreitern The Knife kollaboriert. Sie studierte ihr Instrument in Reykjavík an der Musik Akademie und erweiterte ihren Horizont durch das Studium der Neuen Medien an der Universität der Künste in Berlin und in Island.

Die Künstlerin kreiert audiovisuelle Installationen und komponiert für die verschiedensten Ausdrucksformen von Film über Theater zu Tanz, klassischer Orchestrierung und elektronischer Klangkunst. Inspiriert wird sie dabei bestimmt nicht zuletzt von der fabelhaften, nahezu märchenhaften Schönheit der Natur ihrer Heimat.

Das Konzert beginnt um 20 Uhr im Roten Salon in der Volksbühne Berlin.

Volksbühne Berlin
Tickets kosten 16 ,-
Beitrag: Alicja Schindler

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