Wir feiern feministische Heldeninnen der Vergangenheit

vor 1 Monat

Die exklusive Capsule-Kollektion von Sardin und Elliss Solomon.

Die neue umweltbewusste E-Commerce-Plattform Sardin arbeitet nach ganz besonderem Prinzip, um alle Kleidungsstücke, die verkauft werden, verantwortungsvoll herzustellen. Man bestellt bei Sardin die genaue Anzahl gewollter Teile vor und somit wird nur genauso viel produziert, wie auch verkauft wird. Rune Orloff, zuvor kaufmännischer Leiter des Luxusbrillenlabels Mykita, gründete SARDIN mit seinem Geschäftspartner Oliver Kann und will die Art und Weise revolutionieren, wie Verbraucher Nachhaltigkeit sehen. Die in London basierte Designerin Elliss Solomon teilt dieses Umweltbewusstsein. Zusammen kreieren sie eine Capsule Kollektion, die die feministischen Heldeninnen der Vergangenheit, wie Emmeline Lawrence und Millicent Fawcett, zelebriert. Die Kampagnen von Lawrence und Fawcett war für die Entwicklung der Frauenrechte im 19. Jahrhundert besonders bedeutsam. Beide waren aktiv in der Suffragettenbewegung involviert und setzten sich für öffentliche Bildung und verfassungsmäßige Methoden ein, um das Wahlrecht zu erlangen. Bilder dieser Ikonen zieren die Unterwäsche und Layerwear der Kollektion aus ökologischer Baumwolle, Hanf und Bambus. Verschiedene Druckreferenzen und die ironischen Platzierungen dieser runden die Kollaboration ab.

 

Fräulein hatte die Möglichkeit Rune Orloff, einem der Gründer von Sardin, im Interview einige Fragen zu stellen:

Fräulein: Kannst du Sardin in einem Satz beschreiben?

Rune Orloff: Sardin ist ein Sprungbrett für neue, verantwortungsvolle Konzepte führender internationaler Marken.

Welche Art von Labels präsentiert ihr auf eurer Website? Was ermöglicht einem Label auf ihrer Webseite vertreten zu sein – welche Kernwerte sind wichtig?

Wir arbeiten mit Marken zusammen, die es zu ihrer Strategie machen, ihre Lieferkette zu bereinigen, Öko-Innovationen innerhalb ihres Materialeinsatzes vorzunehmen und/oder sozialethische Probleme anzugehen. Wir wissen, dass es viele ambitionierte Marken gibt und unsere Mission ist es, ihre Message zu verbreiten und damit die positiven Auswirkungen zu beschleunigen.

Was bedeutet der Name Sardin?

Kollektivität, Zusammenarbeit und dass ein Fisch die Richtung von vielen anderen ändern kann.

Wie seid ihr auf die Idee gekommen, Sardin zu gründen?

Ich war sehr begeistert von Crowdsourcing-Plattformen und dem Pre-Commerce-Mechanismus, den diese Sites produzieren. „Crowds“ von Leuten kaufen oder finanzieren etwas, das sie nie zuvor kannten. Alles basierend auf guten Inhalten und Storytelling. Ein sehr nachhaltiges Geschäftsmodell in meinen Augen. Meine Gedanken waren, kurz gesagt: Was wäre, wenn wir etablierte Marken dazu einladen, ihre Geschichte über die Schaffung verantwortungsvoller Produkte zu erzählen und dann die gleichen nachhaltigen Einkaufsmechanismen zu nutzen.

Was macht Sardin einzigartig?

Alle auf SARDIN angebotenen Produkte sind exklusiv und nur für 30 Tage vorbestellbar. Die nachfolgenden Marken produzieren verantwortungsbewusst auf Nachfrage und eliminieren dadurch unerwünschte Abfälle.

Welche Art von sozialen Projekten unterstützen Sie?

Wir arbeiten mit der Meeresschutzorganisation Parley zusammen, um direkte Verbindungen zu globalen Ozeaninitiativen zu schaffen. Wir unterstützen diese Initiativen beim Aufbau von Abfallentsorgungseinrichtungen, bei der Bildung lokaler Gemeinschaften, bei der Schaffung von Infrastruktur und bei der Finanzierung der Entwicklung von Kunststoffalternativen.

Was sind deine Zukunftspläne für Sardin?

Wir haben viele großartige Marken in der Pipeline. Wir können es kaum erwarten, einige dieser innovativen Produktgeschichten zu teilen.

Wie ist die Zusammenarbeit mit Elliss Solomon entstanden?

Elliss war eine der ersten Marken, die wir im letzten Jahr in unserem Forschungsprozess kennengelernt haben. Unsere Head of Collections, Ruth Hickman, stellte mich ihr vor und wir begannen eine wirklich nette gemeinschaftliche Konversation. Ich war sehr inspiriert von Elliss und ihrer Arbeit mit weiblichen Aktivisten aus der Vergangenheit und natürlich von ihrem „Ein-Dach“-Konzept des Designs und der Herstellung in London.

Erhältlich sind sechs Styles über Sardin vom 6. September bis zum 5. Oktober 2018.

Bilder: PR

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