Diese 5 Labels sind nicht nur schön, sondern tun auch noch Gutes

vor 3 Monaten

Nachhaltigkeit und Fairness werden in der Mode immer wichtiger. Zeiten, in denen man sich keine Gedanken über die Auswirkungen auf Mensch und Umwelt macht, sind zu Ende. Marken wie Zazi Vintage gehen mit gutem Beispiel voran – hier eine Auswahl großartiger Labels, die auch Etwas zurückgeben.

Sézane

Der erste große Erfolg begann mit ihrem „La Femme“ T-Shirt, dessen kompletter Erlös an die UN Women ging: seit 2010 setzt sich Sézane für die Rechte von Frauen ein und stärkt ihre ökonomische wie politische Autonomie. Sézanes neuestes T-Shirt „Domain“ unterstützt durch seinen Verkauf Bildungsprojekte von Kindern.

Girlfriend Collective 

Zeitlos und schön: Girlfriend Designs überzeugen nicht nur optisch, produziert werden sie auch nachhaltig und menschenwürdig. Vor allem macht die Marke darauf aufmerksam, dass Massenproduktion unser größtes Problem ist, denn egal wie hoch die Nachfrage ist, das Label produziert ausschließlich limitierte Stückzahlen. Und da Mikroplastik der größte Feind unserer Ozeane ist, beteiligt sich Girlfriend nicht zuletzt an Cleaning-Programmen in Taiwan und verwendet lediglich Polyester aus recycelten Plastikflaschen.

Ninety Percent

Das Prinzip steckt im Namen. 90 Prozent des Erlöses des Londoner Modelabels gehen an wohltätige Zwecke und die Produzenten in der Türkei und Bangladesch. Ferner ergänzen die minimalistischen Designs den Kleiderschrank natürlich um Stücke, die Zeitlosigkeit anstreben und nach denen man immer wieder greift.

ASOS Made in Kenya

Die SOKO Kenia Initiative hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit ethischer Mode Probleme wie Arbeitslosigkeit, Prostitution und AIDS in Afrika zu lösen. Für eine Sommerkollektion kooperierten sie mit dem Onlineshop ASOS, während die Designs Kinderzeichnungen aus einer lokalen Grundschule entstammen.

Armed Angels

Das deutsche Modelabel Armed Angels ruft zur Revolution in der Modebranche auf mit den Worten: It’s on Us! „Brutale Ausbeutung, unmenschliche Arbeitsbedingungen und gesundheitsgefährdende Chemikalien: Durch den ständigen Preisdruck sind die Zustände in weiten Teilen der Modeindustrie bis heute absolut inakzeptabel.“ Deshalb hat das Label unter anderem zur diesjährigen Fashion Revolution Week ein Shirt entworfen, welches mit seiner Aufschrift an das Rana-Plaza-Unglück gedenkt und an einen Gemeinschaftssinn appelliert, um zusammen gegen diese Missstände zu agieren.

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