Mit diesen 5 Tipps überwindest du den Herbstblues

vor 3 Wochen

Jedes Jahr dasselbe. Und dennoch lässt es sich nicht vermeiden, ihm wieder zu verfallen. Diesem schweren, melancholischen, trübseligen Blues, der uns auf die kommende Winterzeit einstimmt.

Der September dauerte gefühlt zwei Stunden. Eben noch Fächer wedelnd und mit den Füßen im Eisbad vor dem Laptop. Jetzt mit Heizdecke unter dem Po und Lebkuchentee in der Hand. Versteht mich nicht falsch, ich finde den Herbst toll. Die tief stehende Sonne im Gesicht und der Wollschal im Nacken. Doch urplötzlich fühle ich mich in mein, eigentlich noch in weiter Ferne, bevorstehendes Rentenalter versetzt. Ich gehe um 22 Uhr, manchmal früher, schlafen, habe kaum noch soziale Kontakte und überdenke plötzlich mein ganzes Leben. Melancholie schwebt in der Luft und irgendwie läuft alles mehr schlecht als recht. Und irgendwo im Hintergrund läuft der Blues.

Lange Spaziergänge bei Tageslicht und Sport helfen die Serotoninspeicher zu füllen. Diese Tipps sind allerdings weder neu noch besonders kreativ. Hier folgen fünf Vorschläge, wie du sonst noch den Herbstblues vertreiben kannst:

1. Mache einen Hula Hoop Kurs

Mal wieder Kind sein – nichts ist vermutlich hilfreicher gegen schlechte Laune. Darüber hinaus ist das Spiel mit dem schwingenden Reifen um die Hüfte ein intensives Work Out und verbrennt Kalorien ohne Ende. Mit Freunden und der richtigen Musik vergisst man schnell die Alltagssorgen und das Wetter vor der Tür.

2. Verbringe Zeit mit deiner Familie

Das klingt jetzt kitschig, aber nirgendwo tanke ich so viel Kraft, wie bei meiner Familie. Vermutlich weil man so pur sein kann, wie sonst nur selten. Alles ablegen, keine Eitel- oder Höflichkeiten. Außerdem tut es gut, mit Menschen anderer Altersklassen zu sein. Freunde und Gleichaltrige beschäftigen auch häufig mit denselben Themen. Genau von denen möchte man aber einfach mal nichts hören. Den Fluchtgeschichten meiner Großtante, Omas Anekdoten oder Papas Reiseberichten zuzuhören hat etwas sehr erdendes.

3. Esse Ananas, Bananen, Weintrauben, Schokolade und Fisch

Mit den sinkenden Temperaturen steigt der Appetit. Ananas, Bananen, Weintrauben, Schokolade und Fisch sorgen für Glücksgefühle, aufgrund des Serotonins, dass dadurch ausgeschüttet wird.  Zum Frühstück sind Haferflocken ideal, da sie viel Vitamin B1 enthalten, welches hilft besser mit Stress umgehen zu können.

4. Supporte deine Freunde

Ein starkes Netzwerk, fängt dich nicht nur auf, wenn es dir mal schlecht geht, es kann dir auch Türen öffnen. Sich gegenseitig mit seinem Know-How zu helfen, Kontakte zu vermitteln oder zu einem Arzttermin zu begleiten, tut nicht nur anderen gut, sondern auch dir. Dein Netzwerk ist wie ein Wegweiser. Umgebe dich also nur mit Menschen, die etwas besonderes in dir sehen.

5. Klopfe auf die Thymusdrüse

Say what?! Ich habe vom Thymusklopfen auch erst vor Kurzem das erste Mal gehört. In der asiatischen Medizin ist es allerdings sehr gängig. Die Aktivierung der Thymusdrüse ist eine schnelle, effektive Methode, um Stress abzubauen und um die körpereigene Energie zu pushen. Die Thymusdrüse ist ein sehr wichtiges Organ für das Immunsystem. Sie liegt in der Mitte des Brustkorbes. Eine gestärkte Thymusdrüse trägt zur Entspannung bei. Bei Anregung schüttert sie vermehrt T-Zellen aus und stärkt somit die Abwehrkräfte und den Knochenstoffwechsel.

So funktioniert’s:

Kurzes, sanftes Klopfen im regelmäßigen Takt ca. 30 Sekunden lang auf die Brustbeinmitte.

 

Last but not least

Niedergeschlagenheit und etwas Trübsal oder Müdigkeit sind auch nichts, das es zu verteufeln gilt. Netflix an oder ein gutes Buch und dann regelmäßig dabei einnicken ist auch ein guter Tipp.

 

Bild: Grant Mc Curdy / Unsplash 

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