5 Apps, die dein Leben als Frau ungemein verbessern

vor 2 Wochen

5 starke Apps von Frauen für Frauen. Hier die Tipps unserer Redaktion:

Die IT-Branche in Deutschland ist nach wie vor ziemlich unweiblich – der Frauenanteil liegt bei gerade mal 16,6 % – und im Vergleich zu männlichen Kollegen sind Frauen auch noch wesentlich schlechter bezahlt – Platz 31 der Länder mit geringsten Gender Pay Gap – weshalb es umso wichtiger ist, tolle Entwicklerinnen hervorzuheben. Warum es dennoch zwei Männer in die Top 5 geschafft haben, liegt an ihrem großen feministischen Engagement. Watch Out!

 

Safecity – sicherer gegen sexuelle Belästigung

Safecity ist eine Plattform, gegründet von Elsa Marie DSilva, auf der Nutzer ihre Erfahrungen sexueller Belästigung an öffentlichen Orten teilen können. In einer Karte werden diese Orte dann als sogenannte „Hot Spots“ markiert. Seit der Gründung 2012 wurden bereits über 10.000 Geschichten, von mehr als 400.000 Menschen, aus über 50 Städten gemeldet. Besonders hilfreich ist sie für Reisende, die sich in fremden Städten nicht gut auskennen.

 

Clue – die App, die hilft den eigenen Körper besser verstehen

Die Menstruation aus der Taubzone holen und seinen Körper besser verstehen – das schafft Gründerin Ida Tin mit ihrer Zyklus-Tracking-App Clue. Für viele noch ein Wagnis mit solch einer App auf auf gängige Verhütungsmittel, wie die Pille, zu verzichten. Doch selbst wer sie nur benutzt, um die Zyklusphasen, Stimmung, Schlafverhalten, Haar- oder Hautzustand zu beobachten und dazu noch nützliche Infos zu bekommen, ist mit dieser App gut dran.

 

Skin Matters – die Hilfe für deine Haut

Haut ist der Spiegel unseres Wohlbefindens und unserer Gesundheit. Die Kosmetikindustrie gibt uns gerne das Gefühl: Viel hilft viel. Wir werden von Produkten überhäuft und neigen häufig dazu, ständig die neuesten Mittelchen gegen Fältchen, Unreinheiten, spannende und fettige Haut auszuprobieren. Am besten alle gleichzeitig. Joanne Evans möchte mit Skin Matters aufklären, was gut und was schlecht für die Haut ist und vor allem bei den ganz persönlichen Bedürfnissen helfen, denn jede Haut ist anders und meistens schätzen wir sie als Hobby-Dermatologen falsch ein.

 

Gender Timer – Es ist Zeit zuzuhören

Mit Gender Timer wird der Gesprächsanteil der Geschlechter gemessen. Wozu? Die schwedischen Entwickler Fredrik Eklöf und Andreas Bhagwans möchten das Bewusstsein dafür sensibilisieren, das Redezeit meistens nicht gleichwertig verteilt ist. In privaten, aber vor allem öffentlichen Diskussionsrunden haben in der Regel Männer das Sagen und das soll sich ändern. Deshalb haben die Gründer nicht nur eine App gegründet, sondern halten auch Vorträge und geben Workshops, „we specialize in educating the ”white middle-aged man” in leadership, and increasing their awareness of gender equality and diversity.“

 

Bumble – die Dating-App, bei der Frauen den ersten Schritt machen

Die Gründerin von Bumble, Whitney Wolfe Herd hat Tinder satt, nicht als Userin, sondern als Mitbegründerin. Sexuelle Belästigungen sind nicht nur für Tinder-Nutzerin ein großes Problem, auch Whitney klagte ihren Ex-Chef und Ex-Freund Justin Mateen wegen Belästigung an. Auch wenn man meinen kann, Dating-Regeln wie, der Mann müsse den ersten Schritt machen, seien längst überholt, stecken sie noch in vielen Köpfen fest und lassen sich selbst auf modernen Dating-Apps nicht revidieren. Bumble dreht den Spieß um und überlässt Frauen die Aufgabe sich innerhalb von 24 h nach einem Match zu melden, ansonsten löst sich die Übereinkunft wieder auf. Das mindert nicht nur anzügliche Anfragen, sondern erhöht auch die Interaktion. Dass das Konzept funktioniert, zeigt sich daran, dass die Downloadrate immer weiter ansteigt. Bumble hat bereits 29 Millionen Nutzer.

 

Foto: Unsplash

 

Verwandte Artikel

7 unterschätzte Reiseziele

Unbesiedelte Perlen in Osteuropa oder paradiesische Inseln im Pazifik, die nur wenige kennen. Warum Urlaub fernab von touristischen Hotspots viel …