Filmempfehlung: 5 Filme zum Muttertag

vor 2 Monaten

Mit dem Release von Greta Gerwigs „Ladybird“ hat die Filmindustrie letzten Monat bewiesen, dass die Erforschung von Mutter-und-Tochter-Beziehungen nach wie vor herzzerreißend schönen Erzählstoff bietet. Passend zum Internationalen Muttertag könnte es also uns und unsere Mamas mal wieder ins Kino verschlagen – oder auf die heimische Couch zum Streamen. Hier entlang für fünf ikonische Filmempfehlungen …

„Meerjungfrauen küssen besser“ (1990)

Cher und Winona Ryder (sowie Christina Ricci in ihrer ersten Filmrolle!) in einem spannungserfüllten Mutter-und-Tochter-Geflecht? Legendär. Die auf Paddy Danns gleichnamigen Roman basierende Dramedy handelt von Mrs. Flax, einer freizügigen Single-Mom, die nur Fingerfood kocht, nach jeder gescheiterten Beziehung einen Ortswechsel für sich und ihre zwei Töchter veranlasst und schließlich kleine und große Coming-of-Age-Probleme mit ihrer Ältesten – der 15-jährigen, streng religiösen Charlotte – zu bewältigen hat.

 

„Überall, nur nicht hier“ (1999)

Auch dieses US-amerikanische Drama macht durch einen erstklassigen Cast auf sich aufmerksam: Susan Sarandon spielt mit Bravour eine exzentrische und impulsive Mutter namens Adele, die nach Beverly Hills zieht, um ihre improvisierten Träume zu verwirklichen. Einen davon soll ihre praktischer veranlagte Tochter Ann erfüllen – gespielt von Natalie Portman – indem diese eine Schauspielkarriere aufnimmt. Ann allerdings verfolgt ganz andere Pläne, was beide schließlich konfliktreich miteinander vereinbaren müssen.

 

„The Kids are All Right“ (2010)

Die vielfach Oscar-nominierte Komödie dürfte jedem ein Begriff sein: mit Leichte wie Tiefgang und verpackt in gelungene Dialoge, ergründet Lisa Cholodenkos Dramedy das Familienleben eines verheirateten, lesbischen Paares in Kalifornien. Jules (Julianne Moore) und Nic (Annette Bening) haben denselben anonymen Samenspender genutzt, den ihre Kinder Joni (Mia Wasikowska) und Laser (Josh Hutcherson) eines Tages auf eigene Faust aufsuchen und beginnen, in die Familie zu integrieren – mit Autoritätsauseinandersetzungen, Affären und verzwickten Entscheidungen zur Folge.

 

„Panic Room“ (2002)

David Finchers renommierter Thriller führt den Zuschauer durch eine Situation extremer, psychischer Anspannung, erfahren durch Meg (Jodie Foster) und ihre 11-jährige Tochter Sarah (Kristen Stewart). Beide ziehen zu Beginn des Films in ein Haus in Manhattan und müssen noch am selben Abend mit drei Einbrechern kämpfen. Meg und Sarah flüchten sich schließlich in den sogenannten „Panikraum“ des Hauses, einen versteckten Bunker mit Stahlbetonwänden und Überwachungsmonitoren, in dem jedoch auch die Beute der Einbrecher lagert. Telefonieren können sie nicht – zudem leidet Sarah unter Hypoglykämie und ist auf eine Glucagon-Spritze außerhalb des Raumes angewiesen, um nicht in Lebensgefahr zu geraten.

 

„Freaky Friday – Ein voll verrückter Freitag“ (2003)

Mit Jamie Lee Curtis und Lindsay Lohan in den Hauptrollen, feierte die dritte Adaption des gleichnamigen Romans von Mary Rodgers großen Erfolg. Die Storyline ist mit einem Augenzwinkern zu genießen, aber zweifellos ein moderner Klassiker: Tess und ihre Tochter Anna sind polare Gegensätze, ob bezüglich Mode oder Männer, die sich jedoch eines Tages mithilfe zweier mysteriöser Glückskekse in der Haut der jeweils Anderen wiederfinden. Beide versuchen schließlich, sich gegenseitig so gut wie möglich Rückendeckung zu geben und erkennen, dass sie den Zauber nur durch Selbstlosigkeit umkehren können.

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