Ausstellungstipp: Arthur Jafa – „A Series Of Utterly Imporable, Yet Extraordinary Renditions“

vor 3 Monaten

Erstmals wird das Werk des Us-amerikanischen Filmemachers, Kameramanns und Künstlers Arthur Jafa in Deutschland ausgestellt.

Mickey Mouse Was A Scorpio, Arthur Jafa, 2018

In den Räumen der Julia Stoschek Collection Berlin werden wir mitgenommen auf eine bewegende Reise, die sehr eindrücklich aufzeigt was es bedeutet, Schwarz in einer weißen Welt zu sein.

Durch Filme, Audiosequenzen, Fotografien und Installationen erhaschen wir einen Einblick in das Leben der Schwarzen Bevölkerung der USA: Arthur Jafa thematisiert und hinterfragt mit seiner Kunst regelmäßig gängige kulturelle Aussagen über Identität und ethnische Zugehörigkeit geleitet von der Frage, wie visuelle Ästhetik erkannt und entwickelt werden kann, die der „Kraft, Schönheit und Verfremdung“ afroamerikanischer Musik entspricht.

Der Titel der Ausstellung „A Series Of Utterly Imporable, Yet Extraordinary Renditions“ (dt. Eine Serie von absolut unwahrscheinlichen, gleichzeitig außergewöhnlichen Darstellungen) bezieht sich auf ein Gefühl, dass Arthur Jafa in der Lebenswirklichkeit der Afro-Amerikaner beobachtete: Das Gefühl des Nicht-Vorhandensein.

„Film is one of the few things, particularly in the theatrical context, that takes up as much space as architecture but like music is fundamentally immaterial.“ – Arthur Jafa

Apex (Videostill), Arthur Jafa, 2013

Installationsansicht, Arthur Jafa, Julia Stoschek Collection Berlin, 2018

Arthur Jafa arbeitete bereits mit Regisseuren wie Spike Lee („Crooklyn“, 1994) und Stanley Kubrick („Eyes Wide Shut“, 1999) zusammen und wurde unter anderem für seine Arbeit an den Musikvideos zu Solange Knowles’ Songs „Cranes In The Sky“ und „Don’t Touch My Hair“ aus dem Jahr 2016 bekannt.

Neben den Kunstwerken Arthur Jafas werden außerdem Beiträge der Fotografin Ming Smith, Auszüge aus dem Instagram-Feed der Künstlerin Frida Orupabo sowie Inhalte des YouTube-Kanals von Missylanyus ausgestellt. Diese Gastbeiträge stellen einen wesentlichen Aspekt von Arthur Jafas Präsentationen dar und würdigen den Einfluss anderer Werke auf seine eigene Kunst.

 

Wann? 11. Februar – 25. November 2018, samstags und sonntags von 12-18 Uhr

Wo? Julia Stoschek Collection, Leipziger Straße 60, 10117 Berlin

 

Beitrag: Penelope Dützmann

Bilder: PR

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