Mode für den Ramadan

vor 5 Jahren

Pünktlich zum Ramadan-Beginn kommenden Montag launcht Mango heute eine Kollektion, die nicht nur für die alljährlichen Feierlichkeiten des Islams, sondern auch deren Namen trägt, vorgesehen ist.

Eine von einer westlichen Fast Fashion-Kette eigens für den Ramadan geschaffene Kollektion, das gab es bisher noch nicht. Auf den ersten Blick scheinen die Kampagnenbilder der neuen Ramadan-Kollektion nicht ungewöhnlich, um nicht zu sagen wenig spektakulär, wäre da nicht der Name. Weder das Model ist eine dunkelhaarige Schönheit aus dem Mittleren Orient, noch trägt es Kopftuch. Eine Annahme, die einem ehrlich gesagt beim Namen der Kollektion sofort in den Kopf springen könnte, auch wenn nicht der gesamte weibliche Nahe Osten und alle Islam-Gläubigen klischeehaft Burka tragen.

Die rund 45-teilige Capsule Collection besteht aus Festmode wie langen Wickelkleidern, Overalls in verschiedenen Schnittformen, ob weit oder eng, sowie Midi-Röcken und bodenlangen Kleidern und wird von casual Kleidungsstücken wie Westen, Kaftanen, fließenden Jacken, Oversized-Blusen, Leggings und Tuniken in sommerlich-leichten Farben und Stoffen wie Popeline-Baumwolle und Spitze abgerundet. Eine Kollektion, wie sie typisch für Mango ist und welche ohne Bedenken auch ohne das Label „Ramadan“ ausgekommen wäre. Ein kluger Schachzug in Sachen Vermarktungsstrategie, mit dem Mango seinen Fast Fashion-Konkurrenten Zara, Topshop und H&M voraus ist.

Fazit: Die Mango Ramadan-Kollektion ist eine Einkaufshilfe für all diejenigen, die für die bevorstehenden feierlichen Anlässe noch auf der Suche nach dem richtigen Outfit sind. Gleichzeitig findet jedoch auch jeder Nicht-Gläubige hier das ein oder andere passende Teil für den gerade eingetroffenen Sommer.

Bilder: PR

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