Murray & Coppola drehen erneut

vor 10 Monaten

Bei “Lost in Translation“ haben sie bereits vor 16 Jahren bewiesen, dass sie ein Dreamteam sind.

Wir erinnern uns gerne an den von Kritikern gefeierten und allseits beliebten Kultfilm “Lost in Translation“ von Sofia Coppola zurück. Während die Tochter des berühmten Regisseurs Francis Ford Coppola 2004 einen Oscar für das beste Original-Drehbuch erhielt, gewann Hollywood-Star Bill Murray einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller. Der herzerwärmende Film, der in der bunten Neon-Kulisse von Tokio gedreht wurde und uns allein visuell durch seine verträumten Settings in seinen Bann zog, schaffte es ganz ohne Sexszenen Sinnlichkeit und Erotik zu erzeugen. Auf eine verspielte Weise gelang es der 47-jährigen Regisseurin, die Misere von missglückten Kommunikationen, die aus sprachlichen und kulturellen Barrieren hervorgingen, in Lost in Translation witzig darzustellen. Neben Bill Murray als Bob Harris gab auch Scarlett Johansson als einsame Charlotte ihr schauspielerisches Talent in der romantischen Drama-Komödie zum Besten.

Ohne Scarlett, aber dafür wieder mit Bill Murray an ihrer Seite, wagt sich Sofia Coppola als Produzentin jetzt an ein neues Filmprojekt. Die Dreharbeiten zu dem Film “On the Rocks“ sollen im Frühjahr in New York beginnen. In dem Film spielt Bill Murray einen Playboy-Vater, dessen entfremdete Tochter sich bemüht die zerbrochene Beziehung zu kitten. Die 42-jährige Schauspielerin Rashida Jones ist für die Darbietung der Rolle der Tochter zuständig. Die Realisierung von “On the Rocks“ wird von Apple in Partnerschaft mit der Filmproduktionsgesellschaft A24, die unter anderem für “Ex-Machina“ und “Moonlight“ verantwortlich war, umgesetzt. Der Film “On the Rocks“ ist der erste der diversen Film- und Serienproduktionen, die Apple in Kooperation mit A24 gestalten möchte, um seinen Streaming Service voranzutreiben. Die Partnerschaft zwischen Apple und A24 wurde im November 2018 geschlossen. Wir sind schon gespannt, ob es Sofia Coppola und Bill Murray mit ihrem neuen Projekt gelingt, uns 16 Jahre nach “Lost in Translation“ nochmals zu verzaubern.

 

Text: Yamur Cellik

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