Weekend Reads zum Wochenende

vor 5 Monaten

Es herrscht Eiseskälte. Also Zeit zum Zuhause bleiben, Einmummeln und Lesen.

Schwangerschaftsabbrüche: Hast du?

Als ich zum ersten Mal über Abtreibung sprach, war ich noch ein Kind. Meine Mutter erzählte mir, wie sie mit 28 Jahren ungewollt schwanger geworden war. Sie steckte damals mitten im Referendariat, lebte in einer WG und hatte gerade erst ein Kind bekommen, meinen Bruder. Noch ein Kind traute sie sich nicht zu.

Als sie mir das erzählte, war ich vielleicht acht Jahre alt. Ich fand es damals schade, nicht noch eine ältere Schwester zu haben. Oder wäre es ein Bruder gewesen? Trotzdem hatte ich keine Zweifel daran, dass das, was meine Mutter getan hatte, richtig war. Weil meine Mutter so selbstverständlich über ihren Abbruch sprach, stellte ich auch später als Teenager oder junge Erwachsene nicht infrage: Frauen entscheiden selbst, ob sie Mütter werden wollen oder nicht.

Reden wir über Liebe – „Sich zu trennen, ist eine reife Leistung“

SZ: Bleiben oder gehen – was ist mutiger?

Heike Blümner: Sich zu trennen ist auf jeden Fall mutiger, als dauerhaft in einer Beziehung zu verharren, die unglücklich macht. Natürlich sind Beziehungen selten das reine Glück. Zu einer Partnerschaft gehören Kompromisse. Gute Kompromisse erkennt man daran, dass nicht immer nur einer profitiert. Wer sich aber über Jahre hinweg in einer Schleife des Aushaltens befindet, ohne Raum für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit, verhält sich nicht mutig, sondern destruktiv. Auch Trennung kann aus Liebe geschehen – der Liebe zu sich selbst.

7 Manager verraten dir, wie du befördert wirst & Gehalt verhandelst

„Mitarbeiter*innen sollten regelmäßige Gespräche mit ihren Manager*innen haben, in denen sie Ziele festlegen. Beide sollten die gleiche Auffassung darüber haben, was wie erreicht werden kann. In Folgemeetings sollten dann die Fortschritte der Mitarbeiter*innen im Vordergrund stehen.

Um dich auf diese Gespräche vorzubereiten, lohnt es sich immer, Daten und Fakten mitzubringen, die untermauern, dass du bereit für den nächsten Karriereschritt bist. Spreche offen über den aktuellen Status deiner Zielerreichung und deine Ziele. Du solltest sicherstellen, dass deine Bemühungen gesehen werden, und erklären können, wie deine neue Position dir dabei helfen würde, das Unternehmen noch mehr zu unterstützen. Vielleicht fühlst du dich nicht ganz wohl dabei, so viel über dich selbst zu sprechen, aber es ist wichtig, dass dein*e Manager*in genau weiß, wie hoch dein Beitrag ist.“

Schönheitsdruck: „Schmink dich doch mal richtig!“

Ich weiß noch genau, wie mich die Jungs in der Schule aufzogen: „Du nennst dich ein Mädchen? Du bist ja gar nicht hübsch.“ Auch zu Hause musste ich mir Sprüche anhören: „Du hast nicht mehr viel Zeit, mein Schatz. Zieh dich wie eine Frau an, solange du noch jung bist.“ Freundinnen, mit denen ich ausging, lästerten: „Warum trägst du nicht mal Hochhackige? Schmink dich doch mal richtig!“ Irgendwann gaben sie auf. Als ich jünger war, dachte ich, diese Art von Druck sei normal. Ich wuchs in einem Umfeld auf, in dem man sich über das Aussehen anderer lustig machte. Meine Freunde und ich schauten Comedyshows, in denen Hässliche und Dicke verspottet wurden, während die schönen Frauen wie Prinzessinnen behandelt wurden.

 

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